An der 92. Generalversammlung des Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden wurden Albert Peter (Ennetbürgen) zu Ehren- sowie Peter Barmettler (Ennetbürgen) und Marco Lussi (Ennetbürgen) Freimitglieder ernannt. Einmal mehr gewann Kerns den Riegenpreis.
„Gemeinsam für eine starke
Zukunft“. Mit diesen Worten eröffnete Verbandspräsident Werner Christen die 92.
Generalversammlung des Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden in Ennetbürgen.
Höhepunkt war die Ernennung eines neuen Ehrenmitgliedes sowie zwei Freimitgliedern.
Gebührend gefeiert wurden auch die erfolgreichen Sportler.
Neue Ehrenmitglieder
2025 ist kein offizielles
Wahljahr. Erfreulicherweise stellten sich sämtliche Vorstandsmitglieder für ein
weiteres Jahr zur Verfügung. Somit leiten die Geschicke des
Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden 2026: Werner Christen
(Präsident und Sponsoring/Projekte), Markus Bannwart (technischer Leiter und
Kurse), Fabian Stadelmann (Wettkampfleiter), Guido Widmer (Vize-Präsident und Nachwuchsbetreuer),
Thomas Ettlin (Kampfrichterbetreuer a.i.), Esther Fuhrer (Finanzen), Cornelia
Allemann (Sekretariat), Andreas Lanz (Protokoll), Esther Peter (Medien) und Rolf
Grüter (Administration TK und Verantwortlicher Lotto). Aus dem erweiterten
Vorstand gab Roger Bösch seinen Rücktritt als Vertreter im Turnverband Luzern,
Ob- und Nidwalden. Künftig wird Andreas Lanz den Verband im Turnverband
vertreten. Nach wie vor sind einige Ämter vakant. So ist der
Nationalturnverband auf der Suche nach einem Kampfrichterbetreuer, einem
Verantwortlichen Sponsoring/Projekte sowie einem Fotografen. Mit Standing
Ovationen und einem Ständchen von Dani und Thedy Christen von Musik HD wurden Albert Peter (Ennetbürgen) für sein jahrelanges,
unermüdliches Wirken fürs Nationalturnen in die Garde der Ehren- sowie Peter Barmettler (Ennetbürgen) und Marco Lussi (Ennetbürgen)
der Freimitglieder aufgenommen.
Kerns gewinnt Riegenpreis
Die Finanzverantwortliche
Esther Fuhrer präsentierte die Jahresrechnung, welche sie mit einem kleinen
Verlust abschliessen musste. Wie gewohnt nahm die Ehrung der erfolgreichen
Sportler viel Platz ein. In den Interviews durch den technischen Leiter Markus
Bannwart erfuhren die Anwesenden viel Interessantes und Persönliches aus dem sportlichen
und privaten Alltag der Festsieger, Kranz- und Zweiggewinner. Nebst vielen
Erfolgen an diversen Wettkämpfen stachen im vergangenen Vereinsjahr vor allem
die acht Podestplätze am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne heraus. Samuel
Schwyzer (Grosswangen, Kategorie A), Norik Bieri (Willisau, Kategorie L2),
Livio Burri (Grosswangen, Kategorie L1), Silvan von Ah (Kerns, Kategorie J2)
sowie Luca Gander (Beckenried, Kategorie JP) durften sich gar als Festsieger
ehren lassen. Ein herzliches Dankeschön richtete Werner Christen an die
OK-Präsidenten der diesjährigen Anlässe. Parallel gab er die Festorte 2026 bekannt:
Beckenried (16. Mai, 72. Nationalturntag), Schwarzenberg (6. Juni, Jugendnationalturntag)
sowie Sarnen (13. Juni, anlässlich Sportfest Sportunion Zentralschweiz). Bevor
es zum gemütlichen Teil überging, stand eine Teilrevision der Statuten an. Hier
gilt es insbesondere den neuen Artikel 4.2 Ethik zu erwähnen. Mit diesem
Artikel unterstreicht der Nationalturnverband, dass er sich für einen gesunden,
respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport einsetzt. Der Riegenpreis 2025 entschied
Kerns vor Grosswangen und Beckenried für sich. Anschliessend stand das
gemütliche Beisammensein im Vordergrund.